Veterinärmedizinische Universität Wien Forschungsinformationssystem VetDoc

HYPOxemia and HYPOthermia in foraging elephant seals: diving into physiological conundrums

Abstract
Hypoxische Ereignisse im Zusammenhang mit Hypothermie sind ohne Behandlung Ursachen für Funktionsstörungen des menschlichen Gehirns. Im Gegensatz dazu weisen Tauchrobben eine außergewöhnliche Fähigkeit auf, Unterkühlung und Hypoxie des Gehirns zu tolerieren, während die kognitiven Funktionen zur Nahrungssuche und zum Fangen von Beute erhalten bleiben. Südliche See-Elefanten (Mirounga leonina) sind die besten Taucher unter den Robben, was sie zu einem einzigartigen neurologischen Modell macht für die Erforschung jener physiologischen Mechanismen, die eine wiederholte schwere Hirnhypoxie und Unterkühlung ermöglichen. Freilebende südliche See-Elefanten werden mit Loggern neuester Technologie ausgestattet, um regionale und Gehirnhypothermie, Hypoxie und neuronale Aktivität in drei Entwicklungsstadien (Welpen, Juvenile, Erwachsene) während längerer Tauchgänge zu untersuchen. Dies wird es ermöglichen, verschiedene Stoffwechselbeschränkungen und Veränderungen während des Tauchens zu vergleichen. Dieser vergleichende physiologische Ansatz wird einen neuen Weg zum besseren Verständnis der physiologischen Anpassungen von Organismen an extrem hypoxische Umgebungen bieten, welcher auch zukünftige klinische Anwendungen bieten könnte.Projekt angenommen und finanziert vom ANR
Kurzbezeichnung
Hypo2
Laufzeit
01.09.21-31.08.24
Programm
Collaborative Research Projekts (PRC)
Art der Forschung
Grundlagenforschung
Mitarbeiter/innen
Giroud S.,
Beteiligte Vetmed-Organisationseinheiten
Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie
(Weitere) Projektpartner
Kontakt: Dr. Alexei Vyssotski
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Zürich, Schweiz
Kontakt: Dr. Samuel Verges
Institut National de la Sante et de la Recherche Medicale (INSERM), 101 rue de Tolbiac, 75654 Paris, Frankreich
Gefördert durch
L''Agence nationale de la recherche, 50 avenue Daumesnil , 75012 Paris, Frankreich
© Veterinärmedizinische Universität Wien Hilfe und DownloadsErklärung zur Barrierefreiheit