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Coping with change: Investigating the relationships between behavioural flexibility, stress and early environment

Abstract
Um zu überleben müssen sich Organismen an veränderte Lebensumstände anpassen, undVerhaltensflexibilität durch Lernen spielt eine wichtige Rolle bei der Anpassung innerhalb der Lebenszeit eines Individuums. Die Reaktion auf Stress ist ein Schlüsselfaktor, der die Flexibilität beeinflusst. Die physiologische Stressantwort ist ein sinnvoller Anpassungsmechanismus, der einen Organismus auf ungünstige Bedingungen (z. B. Angriffe von Raubtieren) vorbereitet, indem er zusätzliche Energie bereitstellt. Kurzer Stress kann die Aufmerksamkeit und Gedächtnisbildung erhöhen. Beides sind wichtige Komponenten der Flexibilität. Langanhaltende Stressbelastung führen jedoch zu einer chronischen Stressaktivierung, die wiederum die Flexibilität beeinträchtigen kann. Sowohl frühe Lebenserfahrungen als auch der Ernährungszustand beeinflussen, wie Tiere mit Stressbelastung umgehen. Die Theorie sagt voraus, dass gut ernährte Tiere, die in einer Stresssituation zusätzlich benötige Energie bereitstellen können, und daher die Schwelle für eine angepasste Stressantwort nicht erreichen. Sie bleiben in einem chronisch aktivierten Zustand, was das Lernen und die Flexibilität beeinträchtigen kann. Anhand eines Fischmodels werden wir testen, wie frühe Lebenserfahrung, Ernährung und Stressbelastung Lernen und Verhaltensflexibilität beeinflussen.
Kurzbezeichnung
Coping with change
Koordination an der vetmeduni vienna
Fusani Leonida,
Laufzeit
01.05.19-30.04.23
Programm
WWTF Cognitive Sciences Call 2018
Art der Forschung
Grundlagenforschung
Mitarbeiter/innen
Fusani L.,
Beteiligte Vetmed-Organisationseinheiten
Abteilung für Ornithologie,
Konrad Lorenz Institut für Vergleichende Verhaltensforschung,
Gefördert durch
Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), Schlickgasse 3/12, 1090 Wien, Österreich
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