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Exploring how Myxobolus cerebralis and Tetracapsuloides bryosalmonae determine the outcome of rainbow trout, Oncorhrynchus mykiss, co-infection

Abstract
Myxobolus cerebralis und Tetracapsuloides bryosalmonae sind weit verbreitete Myxozoan-Parasiten, die Regenbogenforellen infizieren und für Verluste in Wildpopulationen und Teichwirtschaften in den USA, Kanada und Europa verantwortlich sind.Es gibt wenige Daten über die Wirtsproteine, deren Spiegel während der Ko-Infektion mit Myxobolus cerebralis und Tetracapsuloides bryosalmonae hoch- oder runterreguliert sind.Dieses Projekt zielt darauf ab, differentielle Proteinprofile von Regenbogenforellen zu identifizieren, die mit M. cerebralis und T. bryosalmonae und in den Kiemen als Eintrittspforte und Kopfniere - und Schädelknorpel als Zielgewebe der proliferative Nierenerkrankung (PKD)- oder der Drehkrankheit der Salmoniden zu verschiedenen Zeitpunkten infiziert waren. Weiterhin die Aufklärung der proteomische Hintergrund für Proteine, die an der Wirtserkennung und Invasion der infektiösen Stadien beider Parasiten beteiligt sind. Virulenzfaktoren beider Parasiten, die an der Wirtserkennung und Invasion von M. cerebralis und T. bryosalmonae beteiligt sind, werden auf post-transkriptioneller und post-translationaler Ebene identifiziert. Wir werden auch die differentielle Modulation der Wirtsantwort untersuchen und die Wirkung der Proteine analysieren, deren Spiegel sich nach Einzel- und Koinfektion mit den beiden Myxozoan-Parasiten unterscheiden. Nach experimenteller Infektion der Regenbogenforelle mit M. cerebralis und T. bryosalmonae werden Proben der Kiemen, der hinteren Nieren- und Schädelknorpel zu verschiedenen Zeitpunkten gesammelt. Proteomische Ansätze werden verwendet, um Proteine von Parasiten und Fischgewebe zu identifizieren, die auf verschiedenen Ebenen vorhanden sind. Zusätzlich werden die Höhe der für die Proteine kodierenden mRNA durch q-RT-PCR gemessen. Die biologischen Funktionen und Netzwerke der Proteine werden untersucht. Diese Studie wird die ersten proteomischen Profile von Regenbogenforellen als Antwort auf eine Co-Infektion mit zwei Myxozoan-Parasiten ergeben. Sie wird helfen, die beobachteten Unterschiede in Proteinen in Regenbogenforellen als Antwort auf M. cerebralis und T. bryosalmonae zu erklären. Die dynamische Information wird uns helfen, die biologischen Prozesse und Wege, die durch Infektion aktiviert werden, wie Signaltransduktion und Proteasomenaktivität, zu verstehen. Die Ergebnisse werden genutzt, um Marker für die Identifizierung von Fischkrankheiten zu entwickeln und neue Ansätze für das Krankheitsmanagement zu entwickeln.
Schlagworte
Immunmodulation
Koinfektion
Myxozoan-Parasiten
Proteom
Salmoniden
Kurzbezeichnung
How myxozoa determine the outcome of co-infection
Projektleitung
Saleh Mona
Laufzeit
01.08.19-31.07.23
Programm
FWF Einzelprojekte
Art der Forschung
Grundlagenforschung
Beteiligte Vetmed-Organisationseinheiten
Klinische Abteilung für Fischmedizin
Gefördert durch
FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Sensengasse 1, 1090 Wien, Österreich

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