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Workshop on Food Safety and Veterinary Public Health

Abstract
Der weltweite Handel mit Lebensmitteln, sollte es ermöglichen eine ausreichende, ausgewogene und gesunde Ernährung einer globalen Bevölkerung sicher zu stellen. Diese Vision scheint allerdings noch in weiter Ferne zu liegen. Neben politischen Gründen, die diese Vision in naher Zukunft nicht realistisch erscheinen lassen, stellt eine sichere Lebensmittelproduktion eine unabdingbare Voraussetzung für den globalen Handel mit Lebensmitteln dar. Da der Handel mit Lebensmitteln untrennbar mit einer sicheren Lebensmittelproduktion verbunden ist, müssen hier gemeinsame Grundlagen – Regulative - geschaffen werden. Gesundheitsschädliche Lebensmittel, die pathogene Bakterien, Viren, Parasiten oder chemische Substanzen enthalten verursachen unterschiedlichste Erkrankungen. Die Gewinnung, Verarbeitung und Lagerung, sowie die Zubereitung durch den Konsumenten von Lebensmitteln sind global überaus unterschiedlich. Diesen Unterschieden tragen verschiedene Regulative in den gemeinsamen Wirtschaftsräumen Rechnung. Für den globalen Markt sind diese Regulative für exportierende und importierende Wirtschafträume unabdingbar. Allerdings scheint es schwierig gesetzliche Grundlagen für eine sichere Lebensmittelproduktion auf die unterschiedlichen Regionen hinsichtlich ihrer klimatischen, technologischen, ökonomischen, kulturellen und sozialen Gegebenheiten anzupassen. Der wirtschaftliche Austausch mit dem asiatischen Markt und der Europäischen Union hat sich in den letzten Jahren potenziert. Dies betrifft auch die Vermarktung von Lebensmitteln. Ein wissenschaftlicher Austausch in dem globale Unterschiede, sowie Gemeinsamkeiten angesprochen werden, hinsichtlich traditioneller und neuer Verfahren in der Lebensmittelproduktion, Gefahren des globalen Klimawandels, soziale, ökonomische und kulturelle Gegebenheiten entlang der Lebensmittelkette und der Verzehrsgewohnheiten, soll dazu beitragen das Verständnis, die Sicherheit und die wirtschaftliche Effizienz des globalen Lebensmittelhandels zu erhöhen.Die österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind international anerkannte Experten zu den vorgeschlagenen Themen Stellung zu beziehen und eine nationale, europäische, sowie internationale Sichtweise zu interpretieren und mit allen Vor- und Nachteilen zu diskutieren. Neben den Vorträge von allen teilnehmenden Experten, sind im Anschluss an die wissenschaftlichen Ausführungen, gemeinsame Diskussionsrunden in kleinen Gruppen geplant, die mit nationalen Experten und Stake-Holdern zu einer weitere Vertiefung der einzelnen thematischen Belange führen sollen.
Kurzbezeichnung
FS-VPH
Projektkoordination gesamt
Hilbert Friederike
Laufzeit
01.04.19-20.12.19
Programm
ASEA-UNINET Österreich
Art der Forschung
Sonstige
Beteiligte Vetmed-Organisationseinheiten
Institut für Lebensmittelsicherheit, Lebensmitteltechnologie und öffentliches Gesundheitswesen in der Veterinärmedizin, Abteilung für Hygiene und Technologie von Lebensmitteln
Gefördert durch
Österreichischer Austauschdienst GmbH, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien, Österreich
Veterinärmedizinische Universität Wien, Veterinärplatz 1, 1210 Wien, Österreich
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