Veterinärmedizinische Universität Wien Forschungsinformationssystem VetDoc

Grafischer Link zur Startseite der Vetmeduni Vienna

Festigung des Wiener Habichtskauz-Bestands im Biosphärenpark Wienerwald

Abstract
Durch die Wiener ELER Förderungen konnten im Rahmen eines Wiederansiedelungsprojekts in den Jahren 2012-2018 erste Habichtskauzpaare im Wienerwald angesiedelt werden. Damit entwickelte sich das Projekt zu einem Best Practice Beispiel für den Wiener Artenschutz. Internationale Eulenexperten sind der Ansicht, dass für die zahlenmäßige Absicherung eines neu etablierten Bestandes rund 30 besetzte Reviere pro Subpopulation (gesamter Wienerwald) erforderlich sind. Der Wiener Anteil des Biosphärenparks kann eine solch große Anzahl nicht beherbergen, er trägt jedoch essentiell zum Aufbau des Bestands in Wien und seinem bewaldeten Umfeld bei. Das bisherige Reproduktionsgeschehen lässt je nach Mausgradationen ab dem Jahr 2018 ein rascheres Wachstum erwarten. Es ist davon auszugehen, dass durch Fortsetzung der Freilassungen bis ins Jahr 2021 das gesetzte Ziel erreichbar ist.Gegenständliches Projekt ist einerseits logische Fortführung der schon im Jahr 2015 angestrebten Aktivitäten. Andererseits stehen folgende Schwerpunkte im Vordergrund: 1) Die Suche nach Revieren (Naturbruthöhlen?) vor allem im Lainzer Tiergarten soll intensiviert werden. Einerseits werden dazu Kartierungen mit Playback von Balzrufen durchgeführt, andererseits soll der Einsatz akustischer Rekorder die Präsenz/Absenz der Art untermauern. 2) Es wird eine ausführliche qualitative Analyse des genetischen Zustands der Wiener Teilpopulation im Hinblick auf ein Freilassungsende vorgenommen.
Kurzbezeichnung
Festigung des Wiener Habichtskauz-Bestands
Projektleitung
Zink Richard
Laufzeit
01.01.19-31.12.21
Programm
Österreichisches Programm für ländliche Entwicklung 2014-2020, 1-STUFIG, LE-Projektförderungen
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Beteiligte Vetmed-Organisationseinheiten
Konrad Lorenz Institut für Vergleichende Verhaltensforschung
Gefördert durch
Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Stubenring 1, 1010 Wien, Österreich
© Veterinärmedizinische Universität Wien Hilfe und Downloads