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Untersuchung der Rolle des Hormons Fibroblast Growth Factor 23 für die Knochenentwicklung in der neonatalen Phase am Tiermodell Saugferkel

Abstract
Das Hormon Fibroblast Growth Factor 23 (FGF23) wird im Knochen gebildet und beeinflusst dessen Mineralisierung. Während des Knochenwachstums in der Kindheit sind die Werte von FGF23 deutlich erhöht und fallen bis zum Abschluss des Knochenwachstums im Erwachsenenalter, allerdings ist die Funktion von FGF23 im Knochenwachstum nicht geklärt. Neben den Hormonen Vitamin D und Parathormon ist FGF23 ein wesentlicher Regulator des Kalzium- und Phosphorhaushaltes. Damit stellt FGF23 das Bindeglied zwischen der Knochenmineralisierung und dem Kalzium- und Phosphorhaushalt dar. Der Gehalt von FGF23 im Blut wird bereits in der Diagnostik von Knochenerkrankungen mit Mineralisationsstörungen und Erkrankungen der Niere eingesetzt, allerdings mit nicht eindeutigem Erfolg. Das Projekt „Baby-Bone“ will den grundlegenden Zusammenhang zwischen der Knochenentwicklung und dem Hormon FGF23 während des frühen Wachstums herstellen. In dem beantragten Projekt soll dieser Zusammenhang anhand des Modelltieres Ferkel durch kontinuierliche Bestimmung des Knochenwachstums, der Bildung von FGF23 im Knochen und des Gehaltes an FGF23 im Blut während der frühen Wachstumsphase ab der Geburt erarbeitet werden. Aufgrund der Ähnlichkeit der Knochenentwicklung in Menschen und Schweinen lassen sich Erkenntnisse, die anhand von Studien in Schweinen gewonnen werden, sehr gut auf den Menschen übertragen. Ein besseres Verständnis dieser Beziehung wird unsere Erkenntnisse zur hormonellen Regulation des Knochenwachstums in der frühkindlichen Phase maßgeblich erweitern und darüber hinaus die Verwendung von FGF23 in der Diagnostik für die juvenile Knochenentwicklung erweitern.
Kurzbezeichnung
Baby-Bone
Projektleitung
Vötterl Julia
Laufzeit
01.01.2022-31.12.2023
Programm
Hochschuljubiläumsfonds der Stadt Wien
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Beteiligte Vetmed-Organisationseinheiten
Institut für Physiologie, Pathophysiologie und Biophysik, Abteilung für Ernährungsphysiologie
Gefördert durch
Stadt Wien, Rathausstraße 14-16, 1082 Wien, Österreich
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