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Züchterische Bearbeitung von Kamille zur Erzielung morphologisch und chemotypisch hochwertiger Linien und Sorten

Abstract
Durch züchterisches Bearbeiten von Kamille wird es möglich, Drogenmaterial zu produzieren, das qualitativ hochwertig ist. Die pharmazeutische industrie braucht Rohmaterial, welches den hohen Ansprüchen an Homogenität und Zusammensetzung der Inhaltsstoffe gerecht wird. Bei der Kamillenzüchtung wird einerseits Wert auf Erhaltung bereits gezüchteter Sorten, andererseits aber auch auf Verbesserung dieses Materials gelegt. Zusätzlich werden auch andere Linien verfolgt, gekreuzt und selektiert.
Es wird versucht, durch Erhöhung der Ploidiestufe den Erntezeitraum weiter in die Länge zu ziehen. Weiters soll durch Mutationen eine Erhöhung des Flavonoidgehaltes bewirkt werden.
Im Rahmen dieses Projekts werden auch handelsübliche Sorten, Herkünfte aus botanischen Gärten und andere Linien untersucht und in ein Sortiment verschiedener Kamillen aufgenommen. Dieses Sortiment gilt als Grundlage für Vererbungsstudien, die mittels Kreuzungen durchgeführt werden.
Kurzbezeichnung
Kamillen-Projekt
Projektleitung
Franz Chlodwig
Laufzeit
01.10.85-31.12.13
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Beteiligte Vetmed-Organisationseinheiten
Institut für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe
Gefördert durch
Viatris GmbH & Co. KG - neu MEDA PHarma..., Weismüllerstraße, 60314 Frankfurt/Main, Deutschland
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