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Untersuchungen zum Einfluß von Streß auf Vakzinierungen und Immunantwort bei der Katze

Abstract
Streßsituationen haben eine Auswirkung auf den Verlauf von Infektionskrankheiten und auf Funktionen des Immunsystems. Daher gilt es als ungünstig, wenn im engen zeitlichen Zusammenhang mit Streßsituationen prophylaktische Impfungen durchgeführt werden. Bei Katzen, die Besitzerwechsel durchmachen, besonders wenn sie in Tierheime verbracht werden, entsteht dadurch die schwierige Situation, daß einerseits möglichst schnell ein aktiver Impfschutz erzielt werden soll, andererseits aber die Umstellung eine Streßsituation darstellt, die möglicherweise die Immunantwort nach der Impfung negativ beeinflußt.
Da diesbezüglich kaum gesicherte Daten vorliegen, diese aber für die praktische Handhabung der Erstimpfung nach Übrstellung von Katzen in Tierheime äußerst wichtig wären, soll im vorliegenden Projekt die mit der Umstellung der Katzen verbundene Streßsituation quantifiziert und ihre Immunantwort nach Impfung gemäß zwei unterschiedlichen Schemata erhoben werden. Die Quantifizierung der Streßsituation erfolgt durch Messung von Cortisolmetaboliten im Kot, die Untersuchung der Immunantwort durch Quantifizierung von zellulären als auch humoralen Immunmechanismen.
Kurzbezeichnung
Vakzinierungen bei Katzen
Koordination an der Vetmeduni Vienna
Möstl Erich
Laufzeit
01.04.02-31.12.06
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Beteiligte Vetmed-Organisationseinheiten
Institut für Medizinische Biochemie
(Weitere) Projektpartner
Gefördert durch
Veterinärmedizinische Universität Wien, Veterinärplatz 1, 1210 Wien, Österreich
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