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Neurotoxisches Potential von Swainsonin und verwandten Giftstoffen.

Abstract
Das in vielen Astragalusarten enthaltene Alkaloid Swainsonin hemmt spezifisch die Mannosidase in den Lysosomen. Dies führt zu den Erscheinungen des sogenannten Locoismus und stellt in großen Weidegebieten des Südwestens der USA undin Neuseeland ein großes Problem für Rinder und Schafpopulationen dar. Im tibetischen Hochland existiert ein ähnliches Problem mit Schafen und Ziegen, die durch die kargen Bedingungen und die Überweidung auf wenige Futterpflanzen angewiesen sind. In Zusammenarbeit mit der Universität Yangling wird das neurotoxische Potential von Swainsonin in Zellkultur untersucht und therapeutische Ansätze getestet. Auch für die Humanmedizin ist diese Fragestellung von Interesse, nachdem Swainsonin auch eine Modellsubstanz ist, um seltene lysosomale Speichererkrankungen bei Kindern zu untersuchen.
Projektleitung
Rausch Wolf-Dieter
Laufzeit
01.01.07-31.12.07
Art der Forschung
Grundlagenforschung
Beteiligte Vetmed-Organisationseinheiten
Institut für Medizinische Biochemie
(Weitere) Projektpartner
LKV Austria Qualitätsmanagement GmbH, Dresdner Straße 89/19, 1200 Wien, Österreich
Gefördert durch
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