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Publikationstyp: Diplomarbeit
Dokumenttyp:

Jahr: 2013

AutorInnen: Heimberger, Renate

Titel: Vorkommen von lumbosakralen Übergangswirbeln bei Alpenländischen Dachsbracken, Brandlbracken, Bayrischen Gebirgsschweißhunden, Hannoverschen Schweißhunden und Steirischen Rauhaarbracken bei der routinemäßigen HD-Untersuchung zur Zuchtzulassung in den Jahren 1986 bis 2011.

Titelvariante: Presence of Lumbosacral Transitional Vertebrae in the Alpine Dachsbracke, the Austrian Black and Tan Hound, the Bavarian Mountain Scenthound, the Hanoverian Scenthound and the Coarse-haired Styrian Hound during Hip dysplasia Screening in the Years from 1986 to 2011

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 75.


Betreut von:

Gumpenberger Michaela

Begutachtet von:
Dupré Gilles

Einrichtung:
Universitätsklinik für Kleintiere, Klinische Abteilung für Bildgebende Diagnostik


Abschluss Datum: 14.03.13


Abstract:
Ziel dieser Arbeit war es festzustellen, ob bei den Rassen Alpenländische Dachsbracke (AD), Brandlbracke (BB), Bayrischer Gebirgsschweißhund (BG), Hannoverscher Schweißhund (HS) und Steirische Rauhaarbracke (SR) lumbosakrale Übergangswirbel (LÜW) auftreten und ob diese LÜW im Zusammenhang mit HD stehen. Als Material dienten 616 Röntgenbilder, die zwischen 1986 und 2011 zur routinemäßigen HD Untersuchung gefertigt und im Archiv der Klinik für Bildgebende Diagnostik der Veterinärmedizinischen Universität Wien aufbewahrt wurden. Die Einteilung der LÜW erfolgte nach dem Schema von FLÜCKIGER et al. (2009) in Typ 0, den normalen lumbosakralen Übergang, Typ 1, der durch eine unvollständige Verschmelzung des S1 mit dem übrigen Kreuzbein entsteht und meist durch einen isoliertem Processus spinosus charakterisiert ist, Typ 2, einen symmetrisch geformten, jedoch verkürzten und zu weit kaudal liegenden letzten Lendenwirbel, und Typ 3, einen asymmetrischen LÜW mit partieller Verwachsung mit dem ISG. Insgesamt hatten 115 Hunde einen LÜW Typ 1, 22 einen LÜW Typ 2 und sechs einen LÜW Typ 3, aber ein Einfluss eines LÜW auf die HD konnte wie in den Arbeiten von LARSEN (1977), WINKLER (1985) und JULIER-FRANZ (2006) nicht nachgewiesen werden. Mit einer Inzidenz von 27,3 % bewegen sich alle 524 Hunde gemeinsam in der Mitte zwischen den in den vorherigen Arbeiten festgestellten Inzidenzen. Die Inzidenzen der einzelnen Rassen variieren jedoch wiederum sehr stark zwischen 11,8% bei den AD und 37,3% bei den HS. Die Auswertung der HD Grade für jede Rasse zeigte ein erstaunliches Bild. Die AD und der BG werden mit den HD Graden A, B, C und D zur Zucht zugelassen und so haben sie auch bei den erhobenen HD Graden sowohl knapp über 30% HD A als auch HD C. Im Gegensatz dazu zeigen die Rassen BB und HS, bei denen mit HD A und B und beim HS auch mit HD C gezüchtet wird, über 50% HD A und unter 20% HD C.


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