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Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Dissertation

Publikationsjahr: 2004

AutorInnen: Bruckmüller, A

Titel: Dokumentation der Tollwut in Österreich 1945-2003.

Quelle: Dissertation, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 100.

Betreut von:

Rubel Franz


Zugehörige(s) Projekt(e): MATHEPI - Entwicklung und Anwendung mathematischer Modelle in der Veterinär-Epidemiologie


Abstract:
In dieser Arbeit wird der zeitliche und räumliche Verlauf der Tollwut in Österreich von 1945 bis 2003 dokumentiert und in Form von Tabellen und geographischen Karten dargestellt. Die vorliegenden Daten wurden nach Georeferenzierung (Zuordnung der geographischen Koordinaten) zeitlich und räumlich mittels einem Geographischen Informationssystem (GIS) visualisiert. Die ersten Fälle der silvatischen Wut wurden 1948 in Niederösterreich endeckt. Bis zu diesem Zeitpunkt herrschte in den südöstlichen Bundesländern die urbane Form der Wut. Durch restriktive behördliche Maßnahmen wurde Osterreich von 1957 bis 1965 tollwutfrei. Der nächste große, bis heute andauernder Seuchenzug erreichte Österreich 1966 im Bundesland Tirol. Von dort breitete sie sich mit ca. 40-45 km/Jahr Richtung Nordosten und Südosten aus. 1978 erreichte die Seuche ihren ersten Höhepunkt, den zweiten Höchststand im Jahr 1990. Nachdem klassische Methoden der Bekämpfung der Tollwut scheiterten, wurde 1991 die bundesweite orale Immunisierung der Füchse eingeführt. Seit 2000 wurden in Österreich nur mehr in den grenznahen Beziken Kärntens und dem Burgenland vereinzelt Tollwutfälle registriert.

Schlagworte:
Tollwut / Epidemie / Geographisches Informationssystem


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