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Gewählte Publikation:

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Publikationstyp: Dissertation

Publikationsjahr: 2010

AutorInnen: Herzog, Ulrich

Titel: Bovine Spongiforme Enzephalopathie: Entwicklung der internationalen und nationalen rechtlichen Grundlagen für die Bekämpfung und Überwachung und eine ökonomische Bewertung verschiedener Modelle einer zukünftigen Überwachungsstrategie in Österreich.

Titelvariante: Bovine spongiform encephalopathy: Development of the international and national control and surveillance legislation and an economical assessment of different scenarios of a future surveillance strategy in Austria

Quelle: Dissertation, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 276.


Betreut von:

Köfer Josef

Begutachtet von:
Winter Petra

Einrichtung:
Institut für Lebensmittelsicherheit, Lebensmitteltechnologie und öffentliches Gesundheitswesen in der Veterinärmedizin, Abteilung für Öffentliches Veterinärwesen und Epidemiologie


Abschluss Datum: 03.03.11


Abstract:
Ziel dieser Arbeit ist es in ihrem ersten Teil, die nationalen, europäischen und internationalen Entwicklungen betreffend BSE in dieser Zeitspanne zusammenzufassen und deren Auswirkungen auf die Rechtssetzung sowie die beteiligten Organisationen zu beschreiben. BSE hat nicht nur auf europäischer Ebene sondern auch in Österreich zu politischen Debatten und strukturellen sowie organisatorischen Veränderungen im Öffentlichen Veterinärwesen geführt. Die finanziellen Dimensionen der flächendeckenden BSE-Untersuchungen ab 1. Jänner 2001 und die Einführung des totalen Tiermehlfütterungsverbotes im Dezember 2000 werden jeweils in gesonderten Kapiteln beschrieben. An Hand von fünf Modellen werden die Auswirkungen auf den Handel und die daraus resultierenden ökonomischen Konsequenzen untersucht. Drei Überwachungsmodelle berücksichtigen das Alter der zu untersuchenden Rinder. Ab einem Alter von 48 Monaten bzw. 60 Monaten oder nur Tiere, die vor dem 1. Jänner 2005 geboren wurden, sind zu untersuchen. Die beiden alternativen Modelle sind risikoorientiert ausgerichtet. Eines ist so gestaltet, dass die Vorgaben der Typ-B Surveillance der OIE optimal erfüllt werden, das andere Modell ist ein BSE-Überwachungssystem, das mit 99%iger Sicherheit die Infektionsrate < 0,1 % gewährleistet. Diese Fragestellung wird an Hand der Kriterien OIE-Konformität, Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen und der sich daraus ergebenden Kosten diskutiert. Die dem Berechnungsmodell unterstellten ökonomischen Kriterien ergeben für Österreich die Anwendung eines Überwachungsmodells gemäß den Bestimmungen der OIE als wirtschaftlichste Variante.

Schlagworte:
BSE / Überwachung / Gesetzgebung / Bekämpfung / Ökonomie / Kostennutzenanalyse / Österreich / EU / OIE


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