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Publikationstyp: Bakkalaureatsarbeit

Publikationsjahr: 2012

AutorInnen: Walter, Melanie

Titel: Stechmücken der Familie Culicidae als Vektoren für zoonotische Infektionskrankheiten im urbanen Raum Wien.

Titelvariante: Mosquitoes of the family Culicidae as vectors of zoonotic infectious diseases in the urbane region of Vienna

Quelle: Bakkalaureatsarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 56.


Autor/innen der Vetmeduni Vienna:

Walter Melanie

Betreut von:
Rubel Franz

Begutachtet von:
Nowotny Norbert

Einrichtung:
Institut für Lebensmittelsicherheit, Lebensmitteltechnologie und öffentliches Gesundheitswesen in der Veterinärmedizin, Abteilung für Öffentliches Veterinärwesen und Epidemiologie


Abschluss Datum: 25.09.12


Abstract:
Stechmücken der Familie Culicidae spielen eine bedeutende Rolle in der Übertragung von Infektionskrankheiten besonders Zoonosen. In Österreich sind sie Vektoren für das Usutu Virus (USUV) und das West Nil Virus (WNV). Für Menschen, vor allem in urbanen Räumen, wie dem Großraum Wien, stellen sie eine potentielle Gefahr dar. Für eine Risikoabschätzung ist es nötig zu wissen, welche Stechmückenarten in Österreich vorkommen und ob diese eine Bedeutung als Krankheitsüberträger haben. In dieser Arbeit wurden daher im Zuge einer Literaturrecherche Verbreitungskarten zu den wichtigsten Moboviren (durch Stechmücken übertragene Viren) erstellt. Der praktische Teil dieser Arbeit schloss das Betreuen zweier sich auf dem Campus der Veterinärmedizinischen Universität Wien befindenden Fallen zum Fangen von Stechmücken ein, sowie die morphologische Bestimmung der gefangenen Culicidae auf das Artniveau. Mit diesen Fallen wurde erstmals ein Monitoring-Programm gestartet, das auf täglichen Messungen basiert. Bereits 2011 wurde probeweise eine Falle in Betrieb genommen. Insgesamt wurden in dieser Saison 526 weibliche Culicidae gefangen von 5 verschiedenen Gattungen. Die beiden am häufigsten gefangenen Arten waren Coquillettidia richiardii (263) und Culex pipiens s. l. (174). 2012 wurden in den aufgestellten Fallen insgesamt 837 weibliche Culicidae von 7 verschiedenen Gattungen gefangen. Insgesamt wurden 15 verschiedene Arten nachgewiesen, wie im Vorjahr waren Cq. richiardii (433) und Cx. pipiens s. l. (295) am häufigsten.


Im Rahmen der Hochschulschrift entstandene Publikation(en):

Lebl, K; Nischler, EM; Walter, M; Brugger, K; Rubel, F (2013): First record of the disease vector Anopheles hyrcanus in Austria. J Am Mosq Control Assoc. 2013; 29(1):59-60

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