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Publikationstyp: Bakkalaureatsarbeit

Publikationsjahr: 2012

AutorInnen: Klimpfinger, Kathrin

Titel: Das Altösterreichische Warmblut: seine Bedeutung für die heutige Pferdezucht und Reiterei.

Titelvariante: The Oldaustrian Warmblood

Quelle: Bakkalaureatsarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 73.


Betreut von:

Brem Gottfried
Sommerfeld-Stur Irene

Begutachtet von:
Dobretsberger Maximilian

Einrichtung:
Institut für Tierzucht und Genetik


Abschluss Datum: 06.03.12


Abstract:
Die vier Stammlinien des Altösterreichischen Warmbluts – nämlich Nonius, Furioso, Przedswit und Gidran – etablierten sich vor allem in der Zeit der Doppelmonarchie ab dem späten 18. Jahrhundert. Die größten Gestüte dieser Zeit waren Bábolna (Ungarn), Mezöhegyes (Ungarn), Radautz (Rumänien) und Stadl-Paura (Österreich). Der Verwendungszweck der in diesen Gestüten gezüchteten Pferde lag im Militärdienst. Heute werden die vier Blutlinien unter dem Überbegriff „Altösterreichisches Warmblutpferd“ im Zuge eines Programms der Rasseerhaltung weiter geführt. In wiefern diese Altösterreichischen Warmblutpferde überhaupt noch in den Köpfen der Reiter bzw. Züchter sind, wollte ich im Zuge meiner Umfrage herausfinden. Den Recherchen nach unterscheiden sich der Typ und die Merkmale des Altösterreichischen Warmbluts nicht allzu sehr von denen des Österreichischen Warmbluts. Denn in beiden Fällen will man ein edles Warmblutpferd mit wohlproportionierten Körperpartien sehen, das sich für die Anforderungen in allen Bereichen des modernen Pferdesports eignet. Der Rohrbeinumfang ist ident, und auch das Stockmaß der Tiere spielt sich im ähnlichen Größenbereich ab.


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