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Publikationstyp: Diplomarbeit

Publikationsjahr: 2011

AutorInnen: Arzberger, Julia

Titel: Spontane, tiefe Atemzüge bei Ponies: Frequenz, Form und Beeinflussung der Ruheatmung.

Titelvariante: Spontaneous deep breaths in ponies: rate, pattern and influence on respiration

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 59.


Betreut von:

Schramel Johannes
Van Den Hoven Rene

Begutachtet von:
Moens Yves

Einrichtung:
Universitätsklinik für Pferde, Klinische Abteilung für Interne Medizin Pferde


Abschluss Datum: 31.05.11


Abstract:
Ziel der Studie, Hypothese: Ziel dieser Arbeit war es, die Häufigkeit und Form von spontanen, tiefen Atemzügen (STAZ) beim erwachsenen Pony in Ruhe und die Beeinflussung nachfolgender Atemzyklen zu ermitteln. Material und Methode: An sechs erwachsenen Ponies, welche frei von klinischen Symptomen einer Erkrankung des Atmungstraktes waren, wurden mit Hilfe der Respiratorischen Ultraschallplethysmographie (RUP) die Atembewegungen während 2 Stunden aufgezeichnet. Es wurde das Verhältnis von Vt des letzten, regulären Atemzugs vor dem STAZ zu Vt des STAZ (Vt(TAZ)/Vt Ratio) und die mittlere Häufigkeit STAZ pro Stunde ermittelt. Weiters wurde die Atemfrequenz, das Auftreten und die Dauer von Apnoe-Episoden und deren prozentuale Häufigkeit bezogen auf die Gesamtheit tiefer Atemzüge berechnet. Ergebnisse: Die durchschnittliche TAZ-Frequenz betrug 6,0 ± 1,3 STAZ pro Stunde mit einer durchschnittlichen Amplitude von 4 ± 0,5-mal Vt in Phase II. Fünf von sechs Ponies zeigten nach dem STAZ in 38% der Fälle eine Apnoe mit einer Dauer von 10,3 ± 5,3 Sekunden. Schlussfolgerungen: Es konnte gezeigt werden, dass spontane, tiefe Atemzüge beim Shetland Pony im physiologischen Atemmuster vorkommen und nachfolgende Atemzyklen im Hinblick auf die Entstehung von Apnoe-Episoden beeinflussen können.


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