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Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Zeitschriftenaufsatz
Dokumenttyp: Übersichtsarbeit

Jahr: 2020

AutorInnen: Pratsch, L; Arhant, C; Windschnurer, I; Affenzeller, N; Riemer, S

Titel: Strategien zur Angstreduktion in der Kleintierpraxis Teil 1 – Stressreduzierende Methoden im Umgang mit Hund und Katze.

Titelvariante: Fear-reducing strategies for small animal practice Part 1 - low-stress methods for the interaction with dogs and cats

Quelle: Kleintierpraxis 2020; 65(10): 548-567.



Autor/innen der Vetmeduni Vienna:

Affenzeller Nadja
Arhant Christine
Windschnurer Ines

Beteiligte Vetmed-Organisationseinheiten
Institut für Tierschutzwissenschaften und Tierhaltung
Universitätsklinik für Kleintiere, Klinische Abteilung für Interne Medizin Kleintiere


Abstract:
Fear and anxiety in a veterinary setting are highly prevalent in dogs and cats. This article describes the most important strategies for minimising fear and stress in dogs and cats at the vets. These include adaptation of the infrastructure (e.g. visual barriers and elevated spots for cat carriers in the waiting room), direct interactions with the animals (e.g. non-threatening body language, minimal fixation as much as possible), as far as consideration of the owner's role in the animals' wellbeing. Besides minimising adverse experiences, creating positive associations constitutes an important strategy in avoiding and reducing fear in animals. This can be achieved through the generous use of high-value food rewards or toys. Many measures can be implemented easily and with little time expenditure, thus improving the patients' welfare and the clients' satisfaction.

Abstract:
Furcht und Angst sind im Zusammenhang mit dem Tierarztbesuch bei Hunden und Katzen weitverbreitet. Die wichtigsten Maßnahmen für einen möglichst angst- und stressfreien Tierarztbesuch für Hunde und Katzen werden im Artikel vorgestellt. Dazu zählen die Anpassung der Infrastruktur an die Bedürfnisse der Tiere (z. B. Sichtbarrieren und erhöhte Ablageplätze für Katzenkörbe im Wartezimmer), der direkte Umgang mit den Tieren (z. B. deeskalierende Körpersprache, minimale Fixierung soweit möglich) und die Berücksichtigung des Einflusses des Tierhalters auf das Wohlbefinden der Tiere. Neben der Minimierung von aversiven Erlebnissen stellt das Schaffen von positiven Verknüpfungen mit der Praxis und dem Tierarztteam einen wichtigen Baustein zur Angstvermeidung und -reduktion bei Tieren dar. Dies kann besonders einfach durch freizügige Verwendung von hochwertigen Futterbelohnungen oder Spielzeug bewerkstelligt werden. Viele dieser Maßnahmen können einfach und mit wenig Zeitaufwand umgesetzt werden und so das Wohlbefinden der Patienten und die Zufriedenheit der Kunden verbessern.


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