Veterinärmedizinische Universität Wien Forschungsinformationssystem VetDoc

Grafischer Link zur Startseite der Vetmeduni Vienna

Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Dissertation
Dokumenttyp:

Jahr: 2007

AutorInnen: Bauer, A

Titel: Computertomographie mit intravenöser Urographie bei der Haustaube (Columba livia domestica).

Quelle: Dissertation, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 105.

Betreut von:

Gumpenberger Michaela


Zugehörige(s) Projekt(e): Computertomographie beim Vogel


Abstract:
In der vorliegenden Studie wurde der Urogenitaltrakt von 30 Tauben einer röntgenologischen und einer computertomographischen Untersuchung unterzogen. Ziel der Studie war, für die CT-Untersuchung des Harntraktes bei Tauben die erforderliche intravenös anwendbare Kontrastmittelmenge zu standardisieren.Für die CT-Untersuchungen wurden die Tauben in 5 Gruppen mit je 5Tauben, 1 Gruppe mit 3 Tauben und 1 Gruppe mit 2 Tauben unterteilt.Jede Gruppe erhielt eine unterschiedliche Kontrastmittelmenge (Imagopaque® 300)in einer Dosis von 0,1ml/100g KM, 0,08ml/100g KM, 0,05ml/100g KM, 0,03ml/100g KM, 0,02ml/100g KM und 0,01ml/100g KM intravenös als Bolusinjektion appliziert. Weiters wurden die Scanintervalle der einzellnen Gruppen variiert. Die Kontrastserien wurden dreimal wiederholt. Nach einer subjektiven Beurteilung der Anreicherung des Nierenparenchyms und der Ureteren erfolgte die Messung der Dichtewerte in Hounsfield Einheiten (HE). Im Nativscan betrugen die Dichtewerte der Niere 35 bis 60 HE, in der Kontrastserie bis zu 200 HE. In den Ureteren konnten 250 bis 2000 HE gemessen werden.In dieser Arbeit konnte die Anreicherung des Kontrastmittels im Harntrakt in der CT bis zu 20 Minuten nachgewiesen werden. Bei einer Kontrastmittlemenge von 0,1ml/100g KM, 0,08ml/100g KM, 0,05ml/100g KM konnte eine gute Anreicherung der Niere und der Ureteren erzielt werden. Bei Hunden wird für CT-Untersuchungen eine Kontrastmittelmenge von 2ml/kg KM (370mg Jod/ml) appliziert. In der vorliegenden Arbeit konnte festgestellt werden, dass für die CT-Untersuchung des Harntraktes bei der Taube bereits eine Dosis von 0,05 ml/100g KM ausreichend ist. Die hier erarbeiteten Grundlagen sind eine Basis für mögliche weitere Arbeiten auf dem Gebiet der kontrastunterstützten CT und für die Tumordiagnostik beim Vogel.

Schlagworte:
Vogel / Taube / Röntgenologie / Computertomographie / Kontrastmittel / Urogenitaltrakt


© Veterinärmedizinische Universität Wien Hilfe und Downloads