Veterinärmedizinische Universität Wien Forschungsinformationssystem VetDoc

Grafischer Link zur Startseite der Vetmeduni Vienna

Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Dissertation
Dokumenttyp:

Jahr: 2002

AutorInnen: Weisz, I

Titel: Populationsgenetische Untersuchungen von Rotwild in Niederösterreich.

Quelle: Dissertation, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 57.

Betreut von:

Suchentrunk Franz


Zugehörige(s) Projekt(e): Genetische Variabilität, populationsgenetische Struktur und Hybridisierung des Rot- und Sikawildes in Niederösterreich

Genetische Untersuchungen des Rot- und Sikawildes in Niederösterreich


Abstract:
Mittels Isoenzym- und Mikrosatellitenanalysen wurde die genetische Differenzierung von Rotwildpopulationen in Niederoesterreich untersucht. Weiters wurde mit denselben genetischen Markersystemen festgestellt, ob in Niederoesterreich Hybride zwischen authochthonem Rotwild und dem vor ungefaehr 100 Jahren nach Oesterreich eingefuehrten asiatischen Sikawild vorkommen. Dazu wurden in den Jagdsaisonen 2000 und 2001 aus elf Gebieten in Niederösterreich 176 Rotwildproben (Muskel, Leber, Niere) gesammelt und genetisch untersucht. Mit Ausnahme einer Rotwildpopulation in Bruck/Leitha wurde eine Uebereinstimmung zwischen der genetischen und der geographischen Distanz der einzelnen Rotwildpopulationen festgestellt. Die Inzuchtraten der niederoesterreichischen Populationen waren, verglichen mit anderen Daten aus der Literatur, relativ hoch. Die Donau stellt fuer Rotwild kein Migrationshindernis dar, da der Fluss durchschwommen wird und Populationen noerdlich und suedlich der Donau so miteinander in genetischem Austausch stehen. In einer Stichprobe von 255 Hirschproben wurde kein Hinweis auf Hybridisierung gefunden. Eine moegliche Erklaerung dafuer koennte der deutliche Unterschied in der Koerpergroesse zwischen heimischem Rotwild und Sikawild sein.

Schlagworte:
Rotwild / Cervus elaphus / Sikawild / Cervus nippon / Hybridisierung / Populationsgenetik / Mikrosatellitenanalyse / Isoenzymanalysen


© Veterinärmedizinische Universität Wien Hilfe und DownloadsErklärung zur Barrierefreiheit