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Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Dissertation
Dokumenttyp:

Jahr: 2002

AutorInnen: Bayer, SM

Titel: Röntgenologische Untersuchungen beim Gewöhnlichen Leopardgecko, Eublepharis macularius.

Quelle: Dissertation, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 115.

Betreut von:

Gumpenberger Michaela


Zugehörige(s) Projekt(e): Röntgenologische Untersuchungen des Leopardgeckos, Eublepharis macularius


Abstract:
In der Literaturübersicht wird auf die Anatomie des Gewöhnlichen Leopardgeckos, Eublepharis macularius, und auf die Technik und die diagnostischen Möglichkeiten der röntgenologischen und computertomographischen Untersuchung bei Echsen eingegangen. Die topographischen Verhältnisse dieser Geckoart werden anhand einer Sektion erläutert. Die einzelnen Darmabschnitte wurden durch histologische Untersuchungen identifiziert. 15 Feuchtpräparate von Wildtieren wurden röntgenologisch untersucht,um das physiologische Skelett zu beschreiben. Von 15 Patienten wurden Nativaufnahmen angefertigt. Zur Fixierung der Geckos werden acht verschiedene Behältnisse, davon fünf selbst angefertigte, erprobt. Auf den Röntgenbildern konnten das Skelett und der Atmungstrakt vollständig abgegrenzt werden. Der Magen-Darmtrakt konnte nur dargestellt werden, wenn dieser röntgendichtes Material wie z.B. Sand enthielt. Mit Ausnahme von Eiern mit kalzifizierter Schale konnte der Urogenitaltrakt nicht differenziert werden. Zwei Patienten mit dem Vorbericht Inappetenz und Gewichtsverlust wurden jeweils 0,5 ml einer Gastrografin-Wasser-Mischung im Verhältnis 1:3 oral eingegeben. Die Dosierung betrug 2,9 bzw. 4,9 ml Gastrografin/kg Körpergewicht. Der Magen-Darmtrakt konnte dadurch sehr gut dargestellt und seine Schleimhautoberfläche beurteilt werden. Die erste Ausscheidung des Kontrastmittels erfolgte 18 - 34 bzw. 28 - 45 Stunden nach seiner Verabreichung. An einem verstorbenen Leopardgecko wurde zusätzlich eine computertomographische Untersuchung durchgeführt, die es ermöglichte, das Skelett mit Hilfe von 3D-Rekonstruktionen überlagerungsfrei darzustellen. Abschließend werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Fixationstechniken diskutiert und die Einsatzmöglichkeiten von Röntgen und Computertomographie in der Diagnostik bei Geckos erläutert.

Schlagworte:
Röntgendiagnostik/diagnostic radiology / Röntgenanatomie / Kontrastmittel / Computertomographie / Gewöhnlicher Leopardgecko / Passagezeit / Fixierung


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