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Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Dissertation
Dokumenttyp:

Jahr: 2003

AutorInnen: Romirer, E

Titel: Der klinische Vergleich von epiduralem und intravenösem Methadon im Hinblick auf den intraoperativen Isofluranverbrauch sowie auf die postoperative Analgesie beim Hund.

Quelle: Dissertation, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 71.

Betreut von:

Auer Ulrike


Abstract:
In dieser klinischen Studie sollte geprüft werden, ob die analgetische Wirkung von epidural verabreichtem Methadon, während und nach der chirurgischen Versorgung von Kreuzbandverletzungen beim Hund, derjenigen von intravenös verabreichtem überlegen ist. Vierundzwanzig Hunde mit einer Verletzung des Kreuzbandes wurden mittels einfacher Randomisierung den Gruppen EPI (epidural) und IV (intravenös) zugeteilt. Die jeweilige Applikationsart war dem Untersucher nicht bekannt. Nach einer Stabilisierungsphase von 20 Minuten nach der Methadonverabreichung, wurde unter Beibehaltung der chirurgischen Toleranz die Isoflurankonzentration so weit wie möglich reduziert. Während der gesamten Operationsdauer wurden der Isofluranverbrauch, Herzfrequenz, Atemfrequenz und Blutdruck aufgezeichnet und deren Änderungen nach vorher festgelegten chirurgischen Stimulationen notiert. Gleich nach dem Extubieren, 1, 2, 3 und 6 Stunden postoperativ sowie am nächsten morgen, wurden die Tiere einer Schmerzbeurteilung unterzogen. Sobald eine mittelgradige Schmerzsituation festgestellt wurde, wurde den Hunden ein zusätzliches Analgetikum verabreicht. Es konnte gezeigt werden, dass der Isofluranverbrauch in der Gruppe EPI signifikant geringer war als in Gruppe IV. Für die Dauer der postoperativen Analgesie zeigten sich jedoch keine signifikanten Unterschiede. Die epidurale Applikation von Methadon ist eine gute und sichere Analgesieform und ist hinsichtlich der intraoperativen Wirkung jener von intravenös verabreichtem Methadon überlegen.

Schlagworte:
Analgesie / Hunde / epidural / Methadon


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