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Publikationstyp: Diplomarbeit
Dokumenttyp:

Jahr: 2010

AutorInnen: Pulheim, Sonja

Titel: Evaluierung des exspiratorischen Atemmusters und Larynxfunktion an maskenanästhesierten Pferden mittels Spirometrie und Flowmessung.

Titelvariante: Evaluation of the exspiratory airflow pattern and laryngeal function of horses anaesthetised with the aid of an anaesthesia mask employing spirometry and flow measurements

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 33.


Betreut von:

Auer Ulrike

Begutachtet von:
Schäfer-Somi Sabine

Einrichtung:
Universitätsklinik für Kleintiere, Klinische Abteilung für Anästhesiologie und perioperative Intensivmedizin


Abschluss Datum: 25.10.10


Abstract:
Diese Diplomarbeit beruht auf der Hypothese, dass die Larynxfunktion und das exspiratorische biphasische Atemmuster bei maskenanästhesierten Pferden erhalten bleibt. In Studien von YOUNG (1989) und AUER (2008) wurde dieses Phänomen bestätigt. Es zeigte sich bei während der gesamten Messungen kein biphasisches exspiratorisches Atemmuster. Die Atemflowkurven stellten sich bei 8/8 Pferden während der Maskenanästhesie alle monophasisch dar. Sowohl bei Maskenanästhesie als auch bei Tubusanästhesie zeigten sich keine Unterschiede in Atemfrequenz/min. Die durchschnittliche Atemfrequenz lag sowohl bei Masken-und Tubusanästhesie bei 5 Atemzügen/min. Es zeigte sich sowohl bei den gemessenen Tidalvolumen (ml) als auch beim Atemminutenvolumen (Liter/min) höhere Volumina bei der Tubusanästhesie im Vergleich zur Maskenanästhesie. Das durchschnittliche Tidalvolumen bei Maskenanästhesie betrug 5938 ± 2978 ml, bei der Tubusanästhesie hingegen 8077 ± 1748 ml. Der Mittelwert im Bezug auf das Atemminutenvolumen bei Maskenanästhesie betrug 21,4 ± 12,6 Liter/min, bei der Tubusanästhesie jedoch 41,8 ± 15,8 Liter/min. Die Blutgaswerte in Maskenanästhesie zeigten ein niedrigeren PaO2 (107,4 ± 86,7 mmHg) und einen höheren PaCO2 (53,4 ± 11,7 mmHg) im Vergleich zu den gemessenen PaO2 Werten (147,5 ± 105,5 mmHg) und PaCO2 Werten (52,2 ± 6,4 mmHg) in Tubusanästhesie. Die Hypothese, dass das biphasische exspiratorische Atemmuster des Pferdes in Maskenanästhesie erhalten bleibt, bestätigt sich in dieser Studie nicht.


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