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Publikationstyp: Master Thesis
Dokumenttyp:

Jahr: 2013

AutorInnen: Hanna, Amgad

Titel: An Approach to Analyze Proteins in Uterine Flushing Fluids of Mares.

Titelvariante: Analyse des von Pferdeembryonen zur Zeit der maternalen Erkennung der Trächtigkeit sezernierten protein- bzw. Peptidmusters

Quelle: Master Thesis, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 59.


Betreut von:

Razzazi-Fazeli Ebrahim

Begutachtet von:
Böhm Josef

Einrichtung:
VetCore


Abschluss Datum: 24.09.13


Abstract:
Die Proteine, die vom Endometrium des Uterus sekretiert und von der den Embryo umgebenden Glykoproteinkapsel aufgenommen werden, sind essentiell für Ernährung und Wachstum des Embryos. In Stuten ist die maternale Erkennung bislang noch nicht geklärt. Frühere Studien zeigen, dass bei fehlgeschlagener Trächtigkeit eine erhöhte Phospholipasesekretion und eine Veränderung des Uteroglobins eine Rolle spielt. Es war daher naheliegend, die sekretierten Proteine und Peptide mittels zweidimensionaler Gelelektrophorese näher zu analysieren. Dafür wurden Uteri von trächtigen Stuten mit einer Ringer-Lactat Lösung gespült und die intakten Embryos separiert. Um die Proteine und Peptide in dieser komplexen Matrix optimal auftrennen zu können, musste einerseits die Proteinkonzentration durch Ultrafiltration erhöht und andererseits einige der Parameter der Gelelektrophorese optimiert werden. Eine aktive Rehydrierung der IPG Strips zeigte ein besseres Ergebnis als die passive, ebenso wie eine längere Fokussierungszeit eine schönere Auftrennung nach dem pI der Proteine bewirkte. In der zweiten Dimension zeigte sich, dass eine höhere Salz- und SDS-Konzentration des Laufpuffers zu einer besseren Auflösung im Gel führten. Zusätzlich zur Optimierung der zweidimensionalen Elektrophorese wurden die Proben auch mittels SDS PAGE aufgetrennt und einige Banden mittels Massenspektrometrie identifiziert. Diese Proteine sind uterocalin (P19), Beta-2-microglobulin, putative non-heme bromoperoxidase und vascular non-inflammatory molecule 3-like.


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