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Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Master Thesis
Dokumenttyp:

Jahr: 2014

AutorInnen: Wolfinger, Elke

Titel: Mechanisms for trans-generational effects of in utero exposure.

Titelvariante: Mechanismen transgenerationaler Effekte der in utero Exposition durch Schmerzmitteln

Quelle: Master Thesis, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 60.


Betreut von:

Walter Ingrid

Begutachtet von:
Steinborn Ralf

Einrichtung:
Institut für Topographische Anatomie


Abschluss Datum: 22.01.15


Abstract:
Dass die Behandlung von trächtigen Ratten mit den Schmerzmitteln Paracetamol oder Indomethacin zu einer Gewichtsreduktion der Ovarien sowie verminderter Oozytenzahl der direkt den Medikamenten ausgesetzten Nachkommen (F1-Generation) führt, konnte von Richard Sharpe’s Forschungsgruppe aufgezeigt werden (Dean et al. submitted). Da diesem Phänotyp womöglich eine Fehlregulation von Proteinen der epigenetischen Maschinerie zugrunde liegt, wurden ähnliche Effekte in Weibchen der F2-Generation vermutet. Ein ähnlicher Phänotyp konnte auch in Weibchen der F2-Generation beobachtet werden, wo jeweils ein Elternteil (Mutter/Vater) in utero Schmerzmitteln ausgesetzt war. Ziel dieser Arbeit war es, den dem Phänotyp (Gewichtsreduktion der Ovarien) der F2-Generation zugrundeliegenden Mechanismus zu erforschen. Aus diesem Grund wurden Faktoren, welche in die Entwicklung der Ovarien und das Überleben von Oozyten involviert sind, wie ten-eleven translocation 1 (TET1), thymine DNA glycosylase (TDG), brain-derived Neurothrophic Factor (BDNF), DNA (cytosine-5-)-methyltransferase 3α (DNMT3A), DNA (cytosine-5-)-methyltransferase 3β(DNMT3B), doublesex And mab-3 related transcription factor 1 (DMRT1), cyclooxygenase 2 (COX2), prostaglandin E synthase (PTGES), Prostaglandin E receptor 2 (PTGER2) und inhibin βA (INHBA), analysiert. In dieser Arbeit wurde gezeigt, dass keiner der untersuchten Faktoren, den Phänotyp der Weibchen der F2- Generation, dessen Eltern in utero Schmerzmitteln ausgesetzt waren, erklären kann. Das legt den Schluss nahe, dass bisher unbekannte Faktoren, welche die Ovarialentwicklung regulieren, fehlreguliert sind. Weitere Experimente sind nötig, um den zugrundeliegenden Mechanismus des Phänotyps der F2-Generation aufzuklären.


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