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Publikationstyp: Diplomarbeit

Publikationsjahr: 2010

AutorInnen: Eichler, Manuela

Titel: Healthy feed for safety in livestock and humans.

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 56.


Betreut von:

Franz Chlodwig
Hahn-Ramssl Isabella

Begutachtet von:
Köfer Josef

Einrichtung:
Institut für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe


Abstract:
Ziel dieser Studie war es, einen maßgeblichen Überblick der aktuellen Entwicklung im praktischen Einsatz von Futtermittel in EU-Mitgliedsstaaten, neuen Mitgliedsstaaten (NMS) und den dazugehörigen Beitrittskandidaten (ACC). Aus dem FEED-SEG-Projekt werden zahlreiche Empfehlungen für die Europäische Kommission hervorgehen, wodurch ein wichtiger Beitrag zur EU-Politik geleistet wird. Diese Empfehlungen basieren auf den Ergebnissen der Online-Erhebung. Die Ergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden: − Es besteht ein hoher Forschungsbedarf, was gerade Netto-Empfänger der EU aufgrund von fehlenden Finanzierungen vor große Schwierigkeiten stellt. − Neben der Durchsetzung von EU-Gesetzen scheint auch die Vereinfachung der EU-Gesetze ein großes Problem zu sein. Auf der einen Seite sind diese teilweise unüberschaubar, auf der anderen Seite fehlen die Möglichkeiten zur Durchführung, z. B. fehlen Qualitätsmanagementsysteme. − Es besteht eine merkliche Nachfrage nach Futter- und Lebensmittelbeschaffung von verantwortungsbewussteren Quellen und der Verwendung von heimischen und traditionellen Lebensmitteln. Gegenüber importierten Futtermitteln ist man misstrauisch und der Einforderung nach Qualitätskontrollen speziell für importierte Inhaltsstoffe wird nur wenig Nachdruck verliehen. − Großes Interesse gilt dem Umgang mit Rückständen, vor allem Antibiotika, chemischen Schadstoffen und Pathogenen, vor allem Mycotoxinen, welche alle zentrale Anliegen darstellen, unabhängig von Land oder Organisation. Auf diesem Gebiet wird bereits relativ viel Forschung betrieben, diese sollte allerdings noch intensiviert werden. − Die Durchsetzung des gemeinsamen Zieles von standardisierter Futter- und Lebensmittelqualität scheitert eher an Faktoren wie geringer Finanzierungsmöglichkeit als am Erkennen der Wichtigkeit von Futter- und Lebensmittelsicherheit.


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