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Publikationstyp: Diplomarbeit

Publikationsjahr: 2011

AutorInnen: Braunsberger, SV

Titel: Nachweis von Phytosterolen in Nahrungsergänzungsmitteln und einem Futterergänzungsmittel mit Extrakten von Cucurbita pepo var. styriaca mittels Dünnschichtchromatographie und SPME-Gaschromatographie/Massenspektrometrie.

Titelvariante: Verification of phytosterols in nutritional supplements containing extracts of Cucurbita pepo var. styriaca by use of thin layer chromatography and SPME-gas chromatography/mass spectrometry

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 60.


Betreut von:

Zitterl-Eglseer Karin

Begutachtet von:
Möstl Erich

Einrichtung:
Institut für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe


Abschluss Datum: 25.09.12


Abstract:
Im Zuge dieser Diplomarbeit wurden neun Nahrungsergänzungsmittel und ein Futterergänzungsmittel bestehend aus Kürbiskernextrakten mittels Dünnschichtchromatographie qualitativ auf das Vorhandensein von Phytosterolen untersucht und die Praktikabilität einer SPME - GC/MS Methode zur Bestimmung von Phytosterolen im Serum getestet. Die Dünnschichtchromatogramme wurden nach den Arbeitsvorschriften des DCAtlas angefertigt (PACHALY 2010). Von den untersuchten Nahrungsergänzungsmitteln entsprachen die Produkte Klosterfrau Kürbisplus, Aurita Kürbiskern Plus, Mondosan Bio Kürbiskern Plus und Magister Doskar Kürbiskern von ihrem Profil her den Anforderungen des Kürbissamen, verglichen mit dem DC-Atlas, am besten. Die dünnschichtchromatographischen Ergebnisse wiesen auch auf die limitierte Stabilität der Produkte hin, weshalb das Mindesthaltbarkeitsdatum einzuhalten ist. Die Analytik der GC/MS erfolgte in Anlehnung an eine von DOMENO et al. (2005) veröffentlichte Methode, aus der die optimalen Bedingungen für jeden Arbeitsschritt übernommen wurden. Bei der Auswahl des inneren Standards orientierten wir uns an einer Publikation von MANDL et al. (1999). Die angewandte Methodik war jedoch sehr teuer und aufwendig und führte höchstwahrscheinlich durch das Eintauchen der Polyacrylatfaser beim Kochvorgang in das mit Kaliumchlorid aufbereitete Sample zur schnellen Beschädigung und Zerstörung der Faser. Das Ergebnis war wenig zufriedenstellend, da sich die Phytosterole nicht optimal nachweisen ließen. Weiters wurde auch ein Preisvergleich der verwendeten Produkte durchgeführt.


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