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Publikationstyp: Diplomarbeit

Publikationsjahr: 2013

AutorInnen: Goebel, Carole

Titel: Variabilität der antioxidativen Aktivität von Oregano (Origanum vulgare) in in-vitro Modellen.

Titelvariante: Variability of the antioxidant activity of oregano (Origanum vulgare) in in-vitro models

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 69.


Betreut von:

Novak Johannes

Begutachtet von:
Bauer Friedrich

Einrichtung:
Institut für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe


Abschluss Datum: 25.03.13


Abstract:
In der vorliegenden Diplomarbeit sind 19 Origanum Populationen, darunter die Arten O. vulgare (17 Populationen), O. onites und O. syriacum (jeweils eine Population), aus 19 europäischen Ländern in vitro auf ihre antioxidative Aktivität (AA) untersucht worden. Hauptziel dieser Studie ist die Feststellung einer Variabilität der AA unter den O. vulgare Populationen, um anschließend mit den am stärksten antioxidativ wirksamen Pflanzen weiterzüchten zu können. Nach einem Vergleich der drei Arten untereinander stellt sich heraus, dass die AA sowohl von O. onites als auch von O. syriacum signifikant niedriger ist als jene von O. vulgare. Innerhalb der Art O. vulgare bestehen stark signifikante Unterschiede zwischen den Populationen (F = 10,803, df 1 = 16, df 2 = 153, p < 0,001). Die AA der einzelnen O. vulgare Pflanzen variiert von 124 TE/g TM (Troloxäquivalenten pro Gramm Trockenmasse) in Spanien bis zu 383 TE/g TM in Slowenien. Die zweitstärkste Pflanze stammt aus Serbien (366 TE/g TM) und die drittstärkste aus Lettland (357 TE/g TM), von wo außerdem die am stärksten antioxidativ wirksame Population herkommt (301 TE/g TM). Die schwächste Population stammt wiederum aus Spanien (185 TE/g TM). Dabei ist zu beachten, dass es sich bei der stärksten Einzelpflanze (SL) um einen Ausreißer handelt. Trotzdem liegt die slowenische Population bezüglich ihrer AA an zweiter Stelle. Überdies ist ermittelt worden, welche Population sich von welcher signifikant unterscheidet. Im Hinblick auf einen möglichen Zusammenhang zwischen geographischer Lage und AA sticht die im Vergleich zu den westeuropäischen Ländern hohe AA in den osteuropäischen Ländern ins Auge. Bezüglich der klimatischen Bedingungen wie Höchst- und Tiefsttemperatur, Niederschlagsmenge und Luftfeuchtigkeit, unter denen die 17 O. vulgare Populationen gewachsen sind, lässt sich kein offensichtlicher Zusammenhang mit der AA erkennen. Neben der Untersuchung der antioxidativen Aktivität wurde parallel in zwei weiteren Studien der Gehalt an Gesamtphenolen (GALEHR, unveröffentlichte Daten) und Rosmarinsäure (SCHRACK, 2012) derselben 19 Populationen ermittelt. Die Ergebnisse aus diesen drei Studien wurden von GOEBEL zusammengeführt und von GALEHR, SCHRACK und GOEBEL gemeinsam diskutiert. Sowohl die von GOEBEL verfassten Ergebnisse als auch die dazugehörige gemeinsame Diskussion von GALEHR, SCHRACK und GOEBEL wurden in der Diplomarbeit von SCHRACK (2012) in den Ergebnissen, der Diskussion und der Zusammenfassung jeweils unter der Überschrift „Vergleich der antioxidativen Aktivität, des Gesamtphenol- und Rosmarinsäuregehalts von 17 Origanum vulgare Populationen aus 17 Ländern“ und im Extended Summary unter der Überschrift „Variability of antioxidant activity, total phenolic and rosmarinic acid content from 19 Origanum vulgare populations from 19 European countries“ veröffentlicht.


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