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Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Diplomarbeit

Publikationsjahr: 2014

AutorInnen: Kloibhofer, Catharine

Titel: Schadstoffe im Hundespielzeug.

Titelvariante: Harmful substance in canine toys

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 41.


Betreut von:

Iben Christine

Begutachtet von:
Schwarzenberger Franz

Einrichtung:
Institut für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe


Abschluss Datum: 20.03.15


Abstract:
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse der Schadstoffkonzentration im Hundespielzeug. Es wurden 18 Kunststoffspielsachen für Hunde auf Schadstoffe, die für den Menschen ab einer gewissen Konzentration gesundheitsgefährdend sind, untersucht. Die Proben wurden auf das Vorhandensein und die Konzentration der Substanzen analysiert. Kein einziges der untersuchten Produkte ist schadstofffrei. Es wurden in allen ProduktenPolyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe detektiert, in fünf Produkten Phthalate, in sechs Produkten Bisphenol A, in sechs Produkten 4-Nonylphenol und in zwölf Produkten Weichmacherersatzstoffe. Da für Hundespielzeug aktuell keine gesetzlich festgelegten Richtlinien existieren, wurden die Ergebnisse mit den gesetzlichen Grenzwerten für Babyspielwaren oder vergleichbarenKonsumgütern, welche dazu bestimmt sind in den Mund genommen beziehungsweise auf die Haut aufgetragen zu werden, verglichen. Begründet kann diese Vorgangsweise mit der ähnlichen Verwendung (Kontakt mit Schleimhäuten, Kauen etc.) werden.Außerdem wurde eine Übersicht über die aktuellen Studien und somit den derzeitigen Wissensstand über die schädliche Wirkung der Schadstoffe in Bezug auf den Hund beziehungsweise auf den Menschen und andere Tiere (u.a. Laborratten, Schweine) gegeben. Da alle 18 untersuchten Produkte die herangezogenen Grenzwerte deutlich übersteigen, kann keines der 18 untersuchten Hundespielsachen -unabhängig vom Herkunftsland, vom Preis oder von der Marke -empfohlen werden


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