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Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Diplomarbeit

Publikationsjahr: 2012

AutorInnen: Jelinek, Christine

Titel: Nachweis von Ätherisch-Öl-Komponenten in Darminhalt und Plasma des Broilers bei Kümmel als Futterzusatz.

Titelvariante: Detection of essential oil components in intestinal contents and plasma of broiler chickens with caraway as feed supplement

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 70.


Betreut von:

Chizzola Remigius

Begutachtet von:
Zebeli Qendrim

Einrichtung:
Institut für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe


Abschluss Datum: 18.03.16


Abstract:
100 Broiler wurden in 5 Gruppen geteilt: die Tiere 1-20 bildeten die Kontrollgruppe, die Tiere 21-40 erhielten 0,2 % gemahlenen Kümmel, die Tiere 41-60 0,4 %, die Tiere 61-80 0,8 % und die Tiere 81-100 erhielten 2 % gemahlenen Kümmel als Futterzusatz. Bei den Plasmaproben, die bei der Schlachtung gewonnen wurden, liegen die Messergebnisse für die Mittelwerte der Limonen-Konzentrationen bei allen vier Gruppen im Bereich der Bestimmungsgrenze (= 3-4 ng/g). Daraus resultiert ein größerer Fehler, sodass die niedrigeren Limonen-Konzentrationen bei 0,8 % und 2 % verfüttertem Kümmel nicht überbewertet werden sollten. Die Bestimmungsgrenze für Carvon liegt bei 4-5 ng/g, die berechneten Mittelwerte befinden sich also alle darüber. In den Plasmaproben, die am lebenden Tier durch Blutabnahme 2-3 Tage nach dem Absetzen des Kümmelzusatzes gewonnen wurden, liegen die Limonen- und Carvon-Konzentrationen durchwegs im Bereich der Bestimmungsgrenze oder sogar darunter. Die Mittelwerte der Carvon- und Limonen-Konzentrationen in den Jejunuminhalten weisen sowohl bezogen auf die Feuchteinwaage als auch auf die Trockenmasse einen deutlich sichtbaren Anstieg bei steigender Kümmel-Konzentration auf. Die Streuung der Mittelwerte steigt mit steigender verfütterter Kümmel-Konzentration. Bei den Caecuminhalten liegen die Mittelwerte der Limonen-Konzentrationen trotz unterschiedlich hoher verfütterter Kümmel-Konzentrationen annähernd gleich hoch, aber unterhalb der Bestimmungsgrenze (0,05-0,1 µg/g). Die Streuung ist vor allem in der Gruppe der Tiere, die 0,4 % gemahlenen Kümmel als Futterzusatz bekamen, hoch. Die Mittelwerte der Carvon-Konzentrationen steigen mit vermehrter Kümmelkonzentration.


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