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Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Diplomarbeit

Publikationsjahr: 2016

AutorInnen: Földi, Linda Marianne

Titel: Einfluss einer chemisch modifizierten Stärke auf die Blutkinetik von Insulin, Glukose, und Lipiden beim Schwein als Modelltier.

Titelvariante: The impact of chemically modified starch on blood kinetics of insulin, glucose and lipids in pigs

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 63.


Betreut von:

Metzler-Zebeli Barbara

Begutachtet von:
Pohl Elena

Einrichtung:
Universitätsklinik für Schweine


Abschluss Datum: 18.03.16


Abstract:
Angesichts der rapide steigenden Inzidenz an diabetischen Stoffwechselerkrankungen verbunden mit Übergewichtigkeit und Fettleibigkeit herrscht großer Bedarf ernährungsoptimierend zu interventionieren und diesen Krankheitsbildern auf diese We ise ursächlich entgegenzuwirken. Dabei stellen, gegenüber menschlichen Verdauungsenzymen resistenten Stärken eine ideale Möglichkeit dar, um die Glukoseabsorption, sowie die damit einhergehende Insulinantwort zu reduzieren. Es gibt 5 Klassen von resistenten Stärken, wobei insbesondere die Typ 4 resistente Stärke (RS Typ 4) von großem wissenschaftlichen Interesse ist, da diese je nach Anforderungsprofil spezifisch chemisch modifiziert werden können. Insgesamt ist bisher über RS Typ 4 noch relativ wenig über deren metabolische Effekte bekannt. Daher wurde in dieser Studie der Einfluss von transglycosidierter Stärke (TGS) auf die prä-und postprandiale Blutkinetik von Glukose, Insulin, Triglyceride, Cholesterin und NEFA bei 8 wachsenden Schweinen, die mit einem Permanentkatheter in der Jugularvene ausgestattet waren, in einer cross-over Studie untersucht. Die Te stgruppe wurde 7 Tage lang mit der TGS­Diät gefüttert, während die Kontrollgruppe, eine Diät mit leicht verdaulichen Maisstärke erhielt. Am Tag 8 wurde ein 8 stündiger Nahrungsmitteltoleranztest (NMTT) durchgeführt, wobei in regelmäßigen Zeitabständen Blutproben aus den Jugularvenenkathetern der Tiere entnommen wurden. Jene Gruppe, die die TGS-Diät gefressen hatte, zeigte einen niedrigeren postprandialen Seruminsulin-Peak (P<0,05) und Plasmaglukose-Peak (P

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