Veterinärmedizinische Universität Wien Forschungsinformationssystem VetDoc

Grafischer Link zur Startseite der Vetmeduni Vienna

Gewählte Publikation:

Open Access Logo

Publikationstyp: Bakkalaureatsarbeit

Publikationsjahr: 2012

AutorInnen: Longitsch, Julia

Titel: Deskriptive Studie über das Bewusstsein der Reiter über die Wirkung von Gebissen.

Titelvariante: Descriptive study about the awareness of riders about the effect of bits

Quelle: Bakkalaureatsarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 54.


Betreut von:

Van Den Hoven Rene

Begutachtet von:
Troxler Josef

Einrichtung:
Klinische Abteilung für Pferdechirurgie


Abschluss Datum: 08.08.12


Abstract:
Was sind die Unterschiede zwischen Wassertrense und Olivenkopftrense? Was muss man über die Hebelwirkung eines Gebisses wissen? Wo liegt der Unterschied zwischen einem doppelt oder einfach gebrochenen Gebiss? Welche Bedeutung hat der Nussknackereffekt? Und wie stehen Reiter, Fahrer und Pferdebesitzer zu der Wahl des Gebisses für ihre Pferde? Diese anfangs gestellten Fragen wurden im Verlauf der Arbeit beantwortet. Das Ziel dieser Arbeit zu Erforschen wie das Bewusstsein der Reiter über die Wirkung von Gebissen ist, ist aufgebaut auf der Hypothese, dass sich die meisten Reiter wenig oder nur einer vermuteten Wirkung der unterschiedlichen Gebisse bewusst sind. Für die Einleitung wurden einige ältere Bücher (BRANDL, 1973, DEUTSCHE REITERLICHE VEREINIGUNG E.V., 1980, EDWARDS, 1988) durchgearbeitet um zu erfahren, wie das Thema Gebisse noch vor 30 bis 40 Jahren behandelt wurde. Um den Unterschied mit der heutigen Zeit aufzuzeigen, wurde nach Literatur der letzten 5 Jahre gesucht. Es fanden sich rasch Fachzeitschriften, die in einigen ihrer monatlich erscheinenden Ausgaben umfassende Artikel über verschiednen Gebisse veröffentlichten (PFERD PLUS, 5/2011). Um zu eruieren, welche Gebisse Reiter und Fahrer bei ihren Pferden nutzen, wurde ein Fragebogen erstellt (siehe Anhang S. 49). Dieser Fragebogen war auf www.studentenforschung.de ausfüllbar und wurde nach Beantwortung durch 300 Umfrageteilnehmer beendet, da dies ein ausreichend aussagekräftiges Ergebnis liefern würde. Doppelt gebrochene Gebisse finden in allen Reitdisziplinen häufiger Anwendung als einfach gebrochene Gebisse. Nur wenige Reiter reiten völlig ohne Gebiss. Die Freizeitreiter, die gebisslos reiten, machen sich sehr viele Gedanken darüber warum sie gewisse Gebisse nicht benutzen möchten und warum sie es für pferdefreundlicher erachten, ganz ohne Gebiss zu reiten. Es lässt sich klar der Trend zur Wahl eines maulschonenden Gebisses erkennen. Auch legen die Reiter Wert darauf, dass ein Gebiss die Kommunikation zwischen ihnen und dem Pferd erleichtern, wobei das Wohlbefinden der Pferde klar im Vordergrund steht.


© Veterinärmedizinische Universität Wien Hilfe und Downloads