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Publikationstyp: Dissertation
Dokumenttyp:

Jahr: 2008

AutorInnen: Riener, S

Titel: The cranial instrument port in arthroscopy of the canine shoulder joint.

Quelle: Dissertation, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 52.


Betreut von:

Lorinson Dragan


Abstract:
In dieser Arbeit wird ein kranialer Instrumentenzugang für die Schultergelenksarthroskopie des Hundes anhand einer neuen Methode mit Zielgerät (M 2), welches bereits für den kaudalen Zugang erfolgreich eingesetzt wurde, beschrieben und einer konventionellen Triangulationstechnik (M 1) gegenüber gestellt. Dafür wurden die Schultergelenke von 60 Hundeleichen arthroskopiert und beide Methoden anhand definierter Erfolgsparameter miteinander verglichen. Geachtet wurde dabei auf die Zeit (T), die Anzahl an Versuchen (TR), den Erfolg (SUC) und die Gelenksknorpelschädigung (DAM) beim kranialen Arbeitszugang sowie auf die Erreichbarkeit intraartikulärer Strukturen (POS) mittels Tasthaken. Ebenso wurde die anatomische Lokalisation der Arbeitskanüle in der Muskulatur im Zuge einer Sektion dokumentiert. In Summe erlaubte die neue Methode mit Zielgerät (M 2) ein erfolgreicheres Inserieren der Arbeitskanüle. Dies war in einer kürzeren Zeit möglich und war außerdem mit weniger Insertionsversuchen und weniger Gelenksknorpelschäden verbunden. Bei der konventionellen Technik (M 1) wurde eine Lernkurve durchlaufen, d.h. je mehr Arthroskopien durchgeführt wurden, desto schneller gelang der kraniale Instrumentenzugang. Diese Gegebenheit wurde bei der Durchführung der neuen Technik (M 2) nicht beobachtet. Mit beiden Methoden konnten definierte intraartikuläre Strukturen über die Arbeitskanüle gut erreicht werden. Bestimmte klinisch relevante Punkte waren mit der neuen Technik (M 2) vergleichsweise besser zugänglich. Der kraniale Instrumentenzugang war ausschließlich in vier Muskel-Sehnenbereichen lokalisiert. Unabhängig von der Methodik perforierte die Arbeitskanüle in einigen Fällen weder Muskulatur noch Sehnen auf ihrem Weg ins Gelenk. Zusammenfassend betrachtet kann die neue Methode mit Zielgerät (M 2) einfacher und sicherer ausgeführt werden und stellt eine standardisierte Technik für einen kranialen Instrumentenzugang dar.

Schlagworte:
Arthroskopie / Schultergelenk / kranialer Instrumentenzugang / Zielgerät / Hund


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