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Gewählte Publikation:

Publikationstyp: Dissertation
Dokumenttyp:

Jahr: 2002

AutorInnen: Strafner, R

Titel: Zur Methodik der perkutanen Gastropexie unter endoskopischer Kontrolle als Prophylaxe der Torsio ventriculi beim Hund.

Quelle: Dissertation, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 87.

Betreut von:

Lorinson Dragan


Abstract:
Eine Magendrehung beim Hund ist nur durch eine chirurgische Reposition des Ventriculus mit anschliessender Gastropexie, zur Verhinderung eines Rezidivs, zu beheben. Sinn dieser Studie war es eine praxisnahe endokopische Operationstechnik zu entwickeln mit Hilfe dieser eine Torsio ventriculi von vornherein verhindert werden kann. Für diese Studie standen 16 Hunde zur Verfügung. Das endoskopische Equipment umfasste neben einem Endoskopieturm, eine Veress-Nadel, zwei Trokare, eine endoskopische Fasszange und eine Endo-Schere. Nach Aufbau eines Pneumoperitoneums wurde der Optiktrokar 1 - 2 cm postumbilical und der Arbeitstrokar praeumbilical gesetzt. Mit der Fasszange wurde der praepylorische Abschnitt erfasst und an die Bauchdecke, 3 - 5 cm caudal der letzten Rippe emporgehoben. Von aussen wird eine Nadel mit einem nicht resorbierbaren Polyamidfaden (USP 2 = 5 metric) perkutan eingestochen, das Antrum pyloricum intramural durchstochen und die Nadel-Faden-Kombination nach aussen geführt. Nach subkutaner Vereinigung beider Fadenenden werden diese, nach vorheriger Skarifizierung des Peritoneums und der Tunica serosa mittels Endo-Schere zwecks spaeterer Verwachsung in diesem Bereich, verknüpft. Eine Nachuntersuchung war bei 9 Hunden möglich. Davon konnte bei 6 Patienten eine intakte Gastropexie nachgewiesen werden. Zusammnfassend kann man sagen, dass diese Operationstechnik bei ausreichender Übung leicht, rasch und risikoarm durchzuführen ist. Eine grossflaechige Skarifizierung ist für eine Verwachsung zwischen Bauch- und Magenwand unbedingt erforderlich.

Schlagworte:
Gastropexie / Endoskopie / Magendrehung / Hund / Methodik


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