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Publikationstyp: Diplomarbeit
Dokumenttyp:

Jahr: 2010

AutorInnen: Karl, Sandy

Titel: Treatment of Chronic Nonhealing Headwounds and Resistant Sinonasal Infections in Cats. Is Omentalization an Option?.

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 49.


Betreut von:

Dupré Gilles

Begutachtet von:
Kleiter Miriam

Einrichtung:
Universitätsklinik für Kleintiere, Klinische Abteilung für Kleintierchirurgie


Abschluss Datum: 09.11.10


Abstract:
HINTERGRUND: In den vergangenen 10 Jahren hat die Omentalisation mehr Beachtung und Anwendung in der Kleintierchirurgie gefunden. Bis heute erweisen sich chronische nicht heilende Wunden und sinonasale Infektionen als eine herausfordernde Aufgabe. Bisher gibt es weder Literatur noch Studien, die die Verlagerung des großen Netzes bis zum Katzenschädel beschreibt. Ziel dieser Studie war zu evaluieren, ob das Netz einerseits bis zum Schädel mobilisiert bzw. als eine potentielle Therapiemöglichkeit für chronisch nicht heilende Wunden und resistenten sinonasale Infektionen herangezogen werden kann. METHODIK: In dieser experimentellen Kadaverstudie, durchgeführt an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien, wurden 13 Katzenkadaver mit künstlichen Kopfwunden über dem frontalen Sinus für die Omentalisation herangezogen. Das Omentum wurde nach jeder Verlängerungstechnik gemessen und evaluiert ob es bis zum Kopf verlagert werden kann um die künstliche Wunde abzudecken bzw. den frontalen Sinus zu erreichen. ERGEBNISSE: Bei 8 Katzenkadaver war die Verlagerung des Omentums, ohne Zwischenfall, möglich. Sechs von 12 Katzen benötigten eine L-shape Verlängerung um die künstliche Wunde zu erreichen. Nur in einem Fall konnte die Wunde trotz beider Verlängerungstechniken nicht erreicht werden. SCHLUSSFOLGERUNG: Eine Omentalisation war nur mit einer einfachen oder L-shape Verlängerung möglich. Es konnte keine Auskunft gegeben werden über die Vitalität des verbleibenden omentalen Gewebes an der Empfängerstelle aufgrund des postmortalen Eingriffes. Daher sind weitere Studien an lebenden Tieren notwendig, um diese chirurgische Vorgangsweise als Behandlungsmöglichkeit in Betracht zu ziehen.


Im Rahmen der Hochschulschrift entstandene Publikation(en):

Karl, S; Dupré, G (2012): Omentalisation of the head in cats: a cadaver study. J Feline Med Surg. 2012; 14(4):295-298
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