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Publikationstyp: Diplomarbeit
Dokumenttyp:

Jahr: 2012

AutorInnen: Seny, Tanja

Titel: Laparoscopic ovariectomy in dogs: comparison of dorsal and lateral recumbency (0°, 45° and 90°) and their impact on ovary visualisation.

Titelvariante: Laparoscopic ovariectamy in dogs: Comparison of dorsal and lateral recumbeny (0°, 45° and 90°) and their impact on internal organ visualisation.

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 62.


Betreut von:

Dupré Gilles
Liehmann Lea

Begutachtet von:
Schäfer-Somi Sabine

Einrichtung:
Universitätsklinik für Kleintiere, Klinische Abteilung für Kleintierchirurgie


Abschluss Datum: 18.01.12


Abstract:
Das Ziel unserer Studie war die Unterschiede der Sichtbarkeit des Ovars in drei verschiedenen seitlichen Lagerungen (0°, 45°, 90°) während einer LapOVE hervorzuheben. Die seitliche Rotation des Tierkörpers wurde durch Einsatz eines kippbaren Operationstisches erleichtert, es existieren fixe Kipppunkte bei 45° und 90°. Es handelt sich bei unserem Versuch um eine klinisch prospektive Studie. Sechzehn Hündinnen, welche einer routinemäßigen LapOVE an der Kleintierchirugie der Veterinär Medizinische Universität Wien im Zeitraum zwischen Februar 2011 und Oktober 2011 unterzogen wurden, wurden in unsere Studie einbezogen. Die Hunde wurden per Zufall in 2 Gruppen aufgeteilt: Gruppe 1: ungerade, Deklination zuerst nach rechts. Gruppe 2: gerade, Deklination zuerst nach links. Der Hund lag zuerst in Rückenlage während der OP. Nach Erzeugen eines Pneumoperitoneums, wurde der Kamera-port gesetzt. Der Kipptisch befand sich zu Beginn in der 0° Position, wurde dann um 45° gekippt, dann um weitere 45° um in einer 90° Winkelung zu enden. In dieser Position wurde die LapOVE durchgeführt. Nachdem die Hündin 60 Sekunden in Rückenlage gebracht wurde, damit die Organe ihre ursprüngliche Lage wieder einnehmen konnten, wurde die gleiche Vorgehensweise für die gegenüberliegende Körperseite durchgeführt. Aber zuerst wurde das Tier erneut in Rückenlage gebracht für 60 Sek., damit die Organe wieder ihre ursprüngliche Lokalisation einnehmen konnten. Abhängig von der Randomisierung, wurde das Laparoskop zuerst in Richtung der linken Körperseite geführt, nach erfolgter OVE dann zur rechten Seite, oder umgekehrt. In jeder Position (0°, 45°, 90°) wurde das Laparoskop in Richtung des Ovars gerichtet. Die Videoaufnahme wurde bei Einführen des Laparoskopes in die Bauchhöhle gestartet und nach der Operation gestoppt. Die Videoaufnahmen wurden in 15 Sek. Videosequenzen geschnitten und zufällig nummeriert. Die Auswertung der Videosequenzen wurde von zwei verblindeten Beobachtern durchgeführt. Sie beurteilten die Sichtbarkeit des Ovars. Wenn das Ovar nicht sichtbar war, wurde die Anwesenheit der Organe in der Ovar-Region beschrieben (Milz, Omentum, Darm/Mesenterium, Blut).


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