Veterinärmedizinische Universität Wien Forschungsinformationssystem VetDoc

Grafischer Link zur Startseite der Vetmeduni Vienna

Gewählte Publikation:

Open Access Logo

Publikationstyp: Diplomarbeit
Dokumenttyp:

Jahr: 2013

AutorInnen: Rotter, Carina

Titel: Die Darstellung der A. thoracodorsalis für den Arterienlappen "thoracodorsal axial pattern flap" bei der Katze - Die A. thoracodorsalis bei der Katze.

Titelvariante: Description of the thoracodorsal artery for the thoracodorsal axial pattern flap of the cat - the feline thoracodorsal artery

Quelle: Diplomarbeit, Vet. Med. Univ. Wien, pp. 66.


Betreut von:

Künzel Wolfgang
Liehmann Lea

Begutachtet von:
Dupré Gilles

Einrichtung:
Institut für Topographische Anatomie


Abschluss Datum: 10.09.13


Abstract:
Bei Anwendung des „thoracodorsal axial pattern flap“ kam es bei der Katze häufig zu Nekrosen im distalen Randbereich des Lappens (REMEDIOS et al., 1989). Aus die-sem Grund wurden in dieser Studie die Lokalisation und der subkutane Verlauf der A. thoracodorsalis ein weiteres Mal dargestellt. An zehn Leichen wurde durch Tu-scheinjektion über die A. brachialis das gewünschte Gefäß samt seinen Verzweigun-gen im M. cutaneus trunci sichtbar gemacht. Nach anfänglicher Orientierung und nachdem mögliche Parameter in Betracht gezogen wurden um die A. thoracodorsalis perkutan sicher zu lokalisieren, wurden perkutan Tuschedepots gesetzt, um die Treffsicherheit dieser Orientierungsmerkmale zu überprüfen. Dabei konnte ein in der Literatur bisher nicht beschriebener Verlauf der A. thoracodorsalis an den Hautmuskel festgestellt werden. Der bisher bekannte Weg der A. thoracodorsalis aus der A. subscapularis führte an der medialen Seite des M. teres major nach kaudal, um medial den M. latissimus dorsi zu versorgen und dann durch diesen hindurch an den Hautmuskel zu ziehen (WISSDORF, 1963; PAVLETIC, 1981, 2003a; NICOLL et al., 1996; NICKEL et al., 2005; MACPHAIL, 2012). Bei sieben von zehn Katzen wurde jedoch ein abweichender Verlauf nachge-wiesen. Die A. thoracodorsalis ging im Bereich des Margo caudalis scapulae aus der A. subscapularis ab und zog lateral des M. teres major, ohne den M. latissimus dorsi zu perforieren, an den Pannikulus. Zusätzlich konnten bei sieben von zehn Kadavern ein bis zwei kleinere Äste der A. thoracodorsalis ausgemacht werden, die, wie bereits bekannt, durch den M. latissimus dorsi den Hautmuskel speisten. Der Austrittspunkt und somit der Rotationspunkt des Arterienlappens der A. thoracodorsalis lag bei sechs von zehn Katzen an die kaudale Skapulakontur an-grenzend in Höhe des Proc. suprahamatus. Bei den übrigen befand er sich distal des Proc. suprahamatus.


© Veterinärmedizinische Universität Wien Hilfe und Downloads